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  • Theodor Brauer ist unser König 2017

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Ihr/Euer

Kellener Schützenverein e.V.

Kellen kann Kirmes

... so lautet das kurze Fazit des Vorstandes des Kellener Schützenvereins zur Kellener Kirmes und zum Schützenfest, das nach der Proklamation des Ex-Bürgermeisters Theo (VI.) zum König des Kellener Schützenvereins e. V. und einem stimmungsvollen Krönungsball am frühen Dienstagmorgen zu Ende ging.
Zu diesem Zeitpunkt dürften sicherlich mehr als 2500 Besucher die Festivitäten zwischen Donnerstag und Montag im und am Festzelt besucht haben. Auch die Schausteller zogen ein überwiegend positives Fazit.


In den Wochen vor Kirmes ermittelte der KSV beim ersten Wertungsschießen der Saison den Gewinner des Kirmespokals. Hier konnte sich Klaus Hirth nach Stechschießen den sog. Kirmespokal sichern. Erstmals in einem Finalschießen mit mehreren Disziplinen wurde der neue Vereinsmeister ermittelt. Hier konnte sich Christian Hübers knapp vor Ludger Giebels durchsetzen.
Eine Woche vor der Kirmes fand dann das Kinderschützenfest des Kellener Schützenvereines statt, das mit dem Abholen der Nachwuchsmajestäten Johanna Fleuren und Jan
Coumans begann und mit dem Wegbringen der neuen Würdenträger Frederik Kühnast (Kinderkönig) und Matthias Vervoorts (Prinz) endete. Beide hatten zuvor nach spannendem Wettbewerbe beim Schießen jeweils den entscheidenden letzten Schuss getätigt. Weitere Preisträger wurden bei den Kindern (Lasergewehr): Jörn Coumans (Krone), Frederik Kühnast (Zepter), Jule Tilders (Apfel), Johanna Fleuren (Kopf), Franziska Fleuren (re. Flügel), Moritz Hoymann (li. Flügel), Meike Hoymann (Schwanz). Bei den Jugendlichen waren mit dem Luftgewehr erfolgreich: Marvin Peters (Krone), Benedikt Eilerts (Zepter), Nic Tilders (Apfel), Stephan Vervoorts (Kopf), Christopher Giebels (re. Flügel), Miriam Vervoorts (li. Flügel) und Carsten Weyers (Schwanz).

Eröffnet wurden die Aktivitäten im Festzelt am Donnerstag vor der Kirmes mit einer sehr gelungenen Ü 60-Party, wo der Auftritt von „de Frau Kühne“ zweifellos den Höhepunkt darstellte. Bei Kaffee und Kuchen sowie Klängen des Blasmusikorchesters Kevelaer-Winnekendonk ließen es sich die 300 Besucher gut gehen. Ein wenig Schweizerhaus aber viel mehr Party gab es dann am Freitagabend bei der Schweizerhaus-Revival-Party im Festzelt. Die Partystimmung stieg im Verlaufe des Abends spürbar, das Publikum fühlte sich offensichtlich gut unterhalten.
Samstagnachmittag erfolgte dann auf der Kirmes durch die Erste Bürgerin der Stadt, Bürgermeisterin Northing, der Fassanstich zu Klängen des Musikzuges der Allgemeinen Schützengesellschaft Nütterden und mit Freibier, dem kurz darauf die ökumenische Andacht der Schützenvereine in der St. Willibrordpfarrkirche und später die Kranzniederlegung am Ehrenmal am Alten Friedhof folgten.
Abends dann heizte die Coverband Skip Direction den zahlreichen und zunehmend begeisterten Gästen mächtig ein. Die Bandmitglieder legten sich für das Publikum derart ins Zeug, dass trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr diverse Pfunde gepurzelt sein dürften. Bis tief in die Nacht war die Tanzfläche sehr gut besucht.
Am Sonntag dann der Höhepunkt des Heimat- und Volksschützenfestes - der traditionelle große Festzug und das Königschießen des Kellener Schützenvereins. Bei herrlichstem Wetter marschierten die Vereine bzw. Kompanien, Musikzüge und Tambourkorps in diesem Jahr an der Willibrordgrundschule in sternförmiger Formation auf. Der prächtige Festzug mit zahlreichen Zugteilnehmern wand sich dann anschließend durch gut besuchte Kellener Straßen, ehe er nach der Parade am Alten Friedhof seinen Abschluss am Schützenhaus fand.
Danach erfolgte bei bester Stimmung auf dem Festgelände das Vogelschießen. Nachdem Marco Tilders (Kopf), Thomas Vervoorts (rechter Flügel) und Rolf Tepest (linker Flügel) den Vogel gerupft hatten, erfolgte das Ringen um die Königswürde.
Bei einem fairen Wettstreit lieferten sich die angetretenen Reflektanten - Ex-Bürgermeister Theo Brauer und Jürgen (Turtle) Janssen - einen spannenden Wettstreit um den Rumpf des Vogels. Theo Brauer schaffte es dann schließlich, den Vogel bereits um 18.15 Uhr mit dem 157. Schuss von der Stange zu holen. Sein sehnlicher Wunsch, einmal Kellener Schützenkönig zu sein, ging damit bei seinem Debut als Reflektant in Erfüllung. Theo Brauer und seine Königin Jutta strahlten mit der Sonne um die Wette; die Schar der Gratulanten wollte kein Ende nehmen.
Tags darauf wurde Theo Brauer beim Krönungsball im Festzelt in Anwesenheit seines Throngefolges sowie zahlreicher Ehrengäste und Schützen zum König Theo VI. proklamiert. Seine Gattin Jutta I. wird ihn im nächsten Jahr bei der Repräsentation des Kellener Schützenvereins unterstützen. Das Throngefolge feierte mit dem Regenten bis in die Morgenstunden eine rauschende Ballnacht.

Der Kellener Schützenverein, der mit der Neuausrichtung des Schützenfestes bei der Premiere trotz diverser interessanter Veranstaltungen im Umfeld einen schönen Erfolg verzeichnen konnte, dankt auf diesem Wege den Ideengebern, Planern, Sponsoren, den zahlreichen Auf- und Abbauhelfern und den vielen Besuchern für die Unterstützung. Der richtige Weg scheint eingeschlagen zu sein. Kellen kann Kirmes !
R. Meuwsen